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<title>Rudolf Minger</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rudolf Minger</span></h1>
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<p><b>Rudolf «Ruedi» Minger</b> (* <a href="13._November" title="13. November">13. November</a> <a href="1881" title="1881">1881</a> in <a href="M%C3%BClchi" title="Mülchi">Mülchi</a>; † <a href="23._August" title="23. August">23. August</a> <a href="1955" title="1955">1955</a> in <a href="Sch%C3%BCpfen" title="Schüpfen">Schüpfen</a>; <a href="B%C3%BCrgerort" title="Bürgerort">heimatberechtigt</a> in Mülchi und Schüpfen) war ein <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a>, <a href="Landwirt" title="Landwirt">Landwirt</a> und <a href="Offizier" title="Offizier">Offizier</a>. Aufgewachsen im kleinen Dorf Mülchi im <a href="Limpach_(Fluss)" title="Limpach (Fluss)">Limpachtal</a>, arbeitete er nach der obligatorischen Schulzeit zunächst auf dem elterlichen Bauernhof, ab 1907 führte er einen eigenen Hof in Schüpfen. In der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> stieg er bis zum <a href="Oberst" title="Oberst">Obersten</a> auf, politisch engagierte er sich zunächst in landwirtschaftlichen Genossenschaften auf lokaler und kantonaler Ebene. Unzufrieden mit der Schweizer <a href="Agrarpolitik" title="Agrarpolitik">Agrarpolitik</a> während des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a>, distanzierte er sich zunehmend von den <a href="Freisinnig-Demokratische_Partei" title="Freisinnig-Demokratische Partei">Freisinnigen</a>. 1918 war er Mitbegründer der bernischen Bauern- und Bürgerpartei und führte diese sogleich zu grossen Wahlerfolgen.
</p><p>Minger gehörte ab 1919 dem <a href="Nationalrat_(Schweiz)" title="Nationalrat (Schweiz)">Nationalrat</a> an, ab 1922 auch dem <a href="Grosser_Rat_(Bern)" title="Grosser Rat (Bern)">Grossen Rat</a> des <a href="Kanton_Bern" title="Kanton Bern">Kantons Bern</a>. Dabei setzte er sich konsequent für die Interessen seines Berufsstandes ein. Um der neuen Partei eine breitere Machtbasis zu verschaffen, bezog er die Gewerbetreibenden ein, wodurch 1921 die <a href="Bauern-%2C_Gewerbe-_und_B%C3%BCrgerpartei" title="Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei">Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei</a> (BGB) entstand, eine mittelständische Wirtschaftspartei mit konservativer Grundhaltung und Vorläuferin der heutigen <a href="Schweizerische_Volkspartei" title="Schweizerische Volkspartei">Schweizerischen Volkspartei</a>. Nachdem Minger 1928 <a href="Nationalratspr%C3%A4sident_(Schweiz)" title="Nationalratspräsident (Schweiz)">Nationalratspräsident</a> gewesen war, wurde er Ende 1929 als erster Vertreter der BGB in den <a href="Bundesrat_(Schweiz)" title="Bundesrat (Schweiz)">Bundesrat</a> gewählt. Nach seinem Amtsantritt zu Beginn des Jahres 1930 übernahm er die Leitung des <a href="Eidgen%C3%B6ssisches_Departement_f%C3%BCr_Verteidigung%2C_Bev%C3%B6lkerungsschutz_und_Sport" title="Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport">Militärdepartements</a>.
</p><p>Als Verteidigungsminister gelang es Minger, die Ausgaben für die <a href="Landesverteidigung" title="Landesverteidigung">Landesverteidigung</a> sukzessive zu steigern, wobei er während der <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a> wiederholt den <a href="Arbeitsbeschaffung" title="Arbeitsbeschaffung">Arbeitsbeschaffungseffekt</a> der Rüstungsausgaben betonte. Seine gemüthafte Volksverbundenheit machte ihn in weiten Bevölkerungskreisen beliebt. Diese Wertschätzung nutzte er dazu, die <a href="Miliz_(Volksheer)" title="Miliz (Volksheer)">Milizarmee</a> bis weit ins linke politische Lager hinein zu popularisieren. 1935 amtierte er als <a href="Bundespr%C3%A4sident_(Schweiz)" title="Bundespräsident (Schweiz)">Bundespräsident</a>. Nach elfjähriger Amtszeit trat er Ende 1940 zurück. Als Präsident verschiedener Verbände setzte er sich über ein Jahrzehnt lang weiterhin für die Interessen der Landwirtschaft ein.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biografie">Biografie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft,_Beruf_und_Militär"><span id="Herkunft.2C_Beruf_und_Milit.C3.A4r"></span>Herkunft, Beruf und Militär</h3></div>
<p>Minger kam im kleinen Dorf <a href="M%C3%BClchi" title="Mülchi">Mülchi</a> im <a href="Limpach_(Fluss)" title="Limpach (Fluss)">Limpachtal</a> zur Welt, als jüngstes von drei Kindern und einziger Sohn einer angesehenen und wohlhabenden Bauernfamilie. Sein gleichnamiger Vater amtierte als <a href="Gemeindepr%C3%A4sident" title="Gemeindepräsident">Gemeindepräsident</a>, seine Mutter hiess Anna Marie Moser.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der stattliche Bauernhof der Mingers, zu dem eine nicht mehr in Betrieb befindliche Mühle gehörte, umfasste eine Fläche von 28 <a href="Juchart" title="Juchart">Jucharten</a> (etwas mehr als zehn <a href="Hektar" title="Hektar">Hektaren</a>), davon vier Jucharten Wald. Die <a href="Primarschule" title="Primarschule">Primarschule</a> besuchte Minger in Mülchi, die <a href="Sekundarschule" title="Sekundarschule">Sekundarschule</a> im Nachbarort <a href="Fraubrunnen" title="Fraubrunnen">Fraubrunnen</a>. Er war ein intelligenter Schüler, weshalb die Eltern im Jahr 1897 beschlossen, ihn nach <a href="La_Neuveville" title="La Neuveville">La Neuveville</a> zu schicken. Dort absolvierte er ein <a href="Volontariat" title="Volontariat">Volontariat</a> in der Amtsschreiberei, um einerseits weiter <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französisch</a> zu lernen und andererseits herauszufinden, ob ihm der Beruf des Notars liegen würde. Minger mochte Büroarbeit jedoch nicht, weshalb er 1898 nach Mülchi zurückkehrte, um auf dem elterlichen Bauernhof zu arbeiten. Den Beruf des Landwirts erlernte er überwiegend in der Praxis, daneben las er zahlreiche landwirtschaftliche Fachzeitschriften.<sup id="cite_ref-privat_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Juli 1906 heiratete er im <a href="Seeland_(Schweiz)" title="Seeland (Schweiz)">seeländischen</a> Ort <a href="Sch%C3%BCpfen" title="Schüpfen">Schüpfen</a> Sophie Minger, eine Cousine zweiten Grades (sie hatten denselben Urgrossvater). Drei Monate später erwarb er von Verwandten seiner Ehefrau den Bauernhof Herrschmatt in Schüpfen, den heutigen «Mingerhof». Dieser umfasste 88 Jucharten (31,68 <a href="Hektar" title="Hektar">Hektaren</a>), davon 23 Jucharten Wald, was eine weit überdurchschnittlich grosse Betriebsfläche war. Das Paar zog im Frühjahr 1907 dorthin; zusammen hatten sie eine Tochter (Klara) und einen Sohn (Rudolf).<sup id="cite_ref-privat_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seinen Hof führte Minger allerdings nicht allein, sondern liess vieles durch Angestellte erledigen. Gemäss dem Biografen Konrad Stamm war er entgegen der später von ihm selbst kolportierten Legende sein Leben lang kein «einfacher Bauer», sondern ein «Subventionsjäger».<sup id="cite_ref-machergreifer_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Zugezogenem blieben Minger in Schüpfen kommunale politische Ämter verwehrt. Nur in der örtlichen landwirtschaftlichen Genossenschaft konnte er sich profilieren. Seinen obligatorischen Militärdienst verstand er deshalb als Möglichkeit des sozialen Aufstiegs. Kurz nach der <a href="Schweizer_Armee#Rekrutenschule" title="Schweizer Armee">Rekrutenschule</a> wurde er im Dezember 1901 zum <a href="Korporal" title="Korporal">Korporal</a> befördert. Zwei Jahre später folgte die Beförderung zum <a href="Leutnant" title="Leutnant">Leutnant</a> bei den <a href="F%C3%BCsilier" title="Füsilier">Füsilieren</a>, Ende 1907 jene zum <a href="Oberleutnant" title="Oberleutnant">Oberleutnant</a>. Nachdem er Ende 1911 <a href="Hauptmann_(Offizier)" title="Hauptmann (Offizier)">Hauptmann</a> geworden war, nahm er im September 1912 am Empfang des deutschen Kaisers <a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Wilhelm&nbsp;II.</a> in <a href="Bern" title="Bern">Bern</a> teil. Während des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> leistete er 635 Diensttage im <a href="Aktivdienst" title="Aktivdienst">Aktivdienst</a>. Im März 1918 wurde er zum <a href="Major" title="Major">Major</a> ernannt, im Dezember 1923 zum <a href="Oberstleutnant" title="Oberstleutnant">Oberstleutnant</a> und schliesslich im Dezember 1929 zum <a href="Oberst" title="Oberst">Obersten</a>.<sup id="cite_ref-politik_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-politik-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bauernpolitik_und_Parteigründung"><span id="Bauernpolitik_und_Parteigr.C3.BCndung"></span>Bauernpolitik und Parteigründung</h3></div>

<p>Ab 1909 war Minger Präsident der landwirtschaftlichen Genossenschaft Schüpfen und ab 1911 Vorstandsmitglied des bernischen Genossenschaftsverbandes.<sup id="cite_ref-zeittafel_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-zeittafel-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bisher waren die Bauern trotz diverser Meinungsverschiedenheiten politisch in die <a href="Freisinnig-Demokratische_Partei" title="Freisinnig-Demokratische Partei">Freisinnig-Demokratische Partei</a> (FDP) eingebunden gewesen. Mit steigenden Lebensmittelpreisen im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> spitzte sich der Konflikt zwischen städtischer Bevölkerung und Bauern zu. Letztere galten zunehmend als <a href="Kriegsgewinnler" title="Kriegsgewinnler">Kriegsgewinnler</a>, da man ihnen vorwarf, sie würden Lebensmittel horten und dadurch die Preise künstlich hochhalten. Um weitere Preissteigerungen zu unterbinden, setzte der <a href="Bundesrat_(Schweiz)" title="Bundesrat (Schweiz)">Bundesrat</a> Höchstpreise für Lebensmittel fest. Tatsächlich war es gelungen, die Produktion zu steigern, obwohl viele Bauern und Arbeitspferde zum Militärdienst eingezogen worden waren.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch ein grosser Teil der Ernte ging in den kalten und regenreichen Sommern der Jahre 1916 und 1917 verloren, was zu einer prekären Versorgungslage führte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die zunehmend selbstbewusster auftretenden Landwirte fühlten sich von der FDP immer weniger verstanden. Während die Wirtschaftsliberalen weiterhin für Freihandel und offene Grenzen eintraten, um tiefe Lebensmittelpreise zu ermöglichen (in dieser Frage waren sie sich mit den <a href="Sozialdemokratische_Partei_der_Schweiz" title="Sozialdemokratische Partei der Schweiz">Sozialdemokraten</a> einig), forderten die Bauern geschützte Preise durch Zollschranken und Exportsubventionen. Im Rahmen von Veranstaltungen seiner berufsständischen Organisation hatte Minger bisher ausschliesslich zu wirtschaftlichen Themen referiert. Am 13.&nbsp;November 1916 äusserte er sich am Samenmarkt in <a href="Aarberg" title="Aarberg">Aarberg</a> erstmals politisch und forderte eine bessere Interessenvertretung für die Bauern.<sup id="cite_ref-politik_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-politik-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er bezeichnete die Freisinnigen als «Erzkapitalisten» und «habgierige Geldsäcke», während die führenden Sozialdemokraten für ihn nichts als «Parteibonzen» waren.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dem Beispiel des Zürcherischen Landwirtschaftlichen Kantonalvereins folgend, gab Minger mit seiner Rede vom 24.&nbsp;November 1917 an der Delegiertenversammlung des bernischen Genossenschaftsverbandes im <a href="Bierh%C3%BCbeli" title="Bierhübeli">Bierhübeli</a>-Saal in <a href="Bern" title="Bern">Bern</a> den Anstoss zur Gründung der bernischen Bauern- und Bürgerpartei:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir stehen am Vorabend einer neuen Zeit. Eine tiefschürfende politische Neuorientierung drängt sich auf. Der Weg ist vorgezeichnet: Proporz heisst dieser Weg. Der Proporz ist zwar von anderer Seite auf den Schild gehoben worden. Aber heute haben wir Bauern alles Interesse, uns dieser Bewegung anzuschliessen. Und dazu gibt es für uns nur eine Lösung: die Gründung einer eigenen selbstständigen Bauernpartei! Jetzt müssen die Fesseln gesprengt werden. Die politische Bevormundung muss aufhören; denn jetzt wollen wir selbst aktiv in die Politik eingreifen!“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Rudolf Minger</span><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Im Dezember 1917 ernannten die bäuerlichen Mitglieder des <a href="Grosser_Rat_(Bern)" title="Grosser Rat (Bern)">Grossen Rates</a> und die Vorstände der vier grössten genossenschaftlichen Verbände eine Kommission, die unter dem Vorsitz von <a href="Jakob_Freiburghaus" title="Jakob Freiburghaus">Jakob Freiburghaus</a> die Parteigründung vorbereitete. Diese erfolgte offiziell am 28.&nbsp;September 1918 in Bern, als die Delegierten die Statuten genehmigten und Minger zum Parteipräsidenten wählten. Zwei Wochen später nahmen <a href="Volksmehr_und_St%C3%A4ndemehr" title="Volksmehr und Ständemehr">Volk und Stände</a> die <a href="Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABf%C3%BCr_die_Proporzwahl_des_Nationalrates%C2%BB" title="Eidgenössische Volksinitiative «für die Proporzwahl des Nationalrates»">Proporzinitiative</a> mit deutlicher Mehrheit an, was sich für die neue Partei als vorteilhaft erweisen sollte. Nach dem Scheitern des <a href="Landesstreik" title="Landesstreik">Landesstreiks</a> im November 1918 erlebte die Partei einen enormen Mitgliederzuwachs. 1919 wechselten zahlreiche Grossräte von den Freisinnigen zur Bauern- und Bürgerpartei, die dadurch zu einem bedeutenden Machtfaktor wurde.<sup id="cite_ref-politik_4-2" class="reference"><a href="#cite_note-politik-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie gehörte zu den vehementesten Befürwortern der Schaffung <a href="Schweizerischer_Vaterl%C3%A4ndischer_Verband" title="Schweizerischer Vaterländischer Verband">bewaffneter Bürgerwehren</a> gegen die Arbeiterschaft, an vielen Orten erfolgte die Gründung neuer Parteisektionen und lokaler Bürgerwehren parallel.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kantons-_und_Bundespolitik">Kantons- und Bundespolitik</h3></div>
<p>Bei den <a href="Schweizer_Parlamentswahlen_1919" title="Schweizer Parlamentswahlen 1919">Nationalratswahlen 1919</a>, den ersten nach dem Proporzverfahren, errang die bernische Bauern- und Bürgerpartei auf Anhieb 16 der 32 Sitze, die dem <a href="Kanton_Bern" title="Kanton Bern">Kanton Bern</a> zustanden. Zusammen mit ähnlich ausgerichteten Gruppierungen in anderen Kantonen, die zusammen 14 Sitze errungen hatten, bildete sie im Parlament die viertstärkste <a href="Fraktion_(Politik)" title="Fraktion (Politik)">Fraktion</a>. Minger, der ebenfalls in den Nationalrat gewählt worden war, übernahm daraufhin den Vorsitz und war die unbestrittene Führungsfigur. Die Fraktion war zunächst die einzige landesweite Klammer, erst 1936 schlossen sich neun kantonale Parteien zu einer nationalen Partei zusammen. Minger wollte – im Gegensatz zur Bauernpartei im <a href="Kanton_Z%C3%BCrich" title="Kanton Zürich">Kanton Zürich</a> – auch die Gewerbetreibenden einbinden und die bernische Bauern- und Bürgerpartei in eine mittelständische Wirtschaftspartei mit konservativer Grundhaltung umwandeln. 1921 benannte sie sich deshalb in <a href="Bauern-%2C_Gewerbe-_und_B%C3%BCrgerpartei" title="Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei">Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei</a> (BGB) um, wodurch sie ihre Machtbasis verbreitern konnte.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1922 errang die BGB bei den Berner Grossratswahlen 103 von 224 Sitzen und stellte damit die klar stärkste Fraktion.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Minger war einer der Gewählten und übernahm auch auf kantonaler Ebene das Amt des Fraktionspräsidenten. Im Grossen Rat gehörte er unter anderem der Wahlprüfungskommission und der Kommission für das Tierseuchengesetz an. Er befürwortete die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch <a href="Arbeitsbeschaffung" title="Arbeitsbeschaffung">Arbeitsbeschaffung</a>. Intensiv setzte er sich mit der <a href="Bern-L%C3%B6tschberg-Simplon-Bahn" title="Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn">Lötschbergbahn</a> und mit den <a href="Kraftwerke_Oberhasli" title="Kraftwerke Oberhasli">Kraftwerken Oberhasli</a> auseinander. Seine einzige <a href="Motion_(Schweiz)" title="Motion (Schweiz)">Motion</a> betraf 1925 eine Revision des kantonalen Steuergesetzes, die er aber im selben Jahr zurückzog. Da er mit seinen anderen politischen Ämtern ausgelastet war, blieb seine Tätigkeit im Kantonsparlament relativ bescheiden.<sup id="cite_ref-politik_4-3" class="reference"><a href="#cite_note-politik-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weitaus aktiver war Minger im Nationalrat, wo er zwei ständigen Kommissionen angehörte, ab 1919 der <a href="Gesch%C3%A4ftspr%C3%BCfungskommission" title="Geschäftsprüfungskommission">Geschäftsprüfungskommission</a> und ab 1922 der Zolltarifkommission. Daneben war er Mitglied von 33 nichtständigen Kommissionen zur Vorbereitung nationalrätlicher Geschäfte, von denen er fünf präsidierte. Er interessierte sich besonders für die Mitarbeit in Kommissionen, für die er Sachkenntnisse besass, also in den Bereichen Landwirtschaft und Militär. Ein besonderes Anliegen war für ihn die Wertschätzung der Landwirtschaft als eine der Grundpfeiler des Staates, weshalb sie verstärkt gefördert werden müsse. Insbesondere forderte er die Einschränkung von Lebensmittelimporten bei gleichzeitiger Steigerung der Exporte. Ebenso sollten <a href="Subvention" title="Subvention">Subventionen</a>, <a href="Monopol" title="Monopol">Monopole</a>, Absatzgarantien und kostendeckende Preise für landwirtschaftliche Produkte die allgemeine Einkommenssituation der Landwirte verbessern. Minger betrachtete die Armee als Mittel zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung im Innern sowie als Schutz der Unabhängigkeit und <a href="Neutralit%C3%A4t_der_Schweiz" title="Neutralität der Schweiz">Neutralität der Schweiz</a>. Damit geriet er wiederholt in Konflikt mit den Sozialdemokraten, die in den Nachkriegsjahren für Abrüstung eintraten. Vor allem bei der Revision der Truppenordnung machte er sich einen Namen. Im Jahr 1928 amtierte Minger als <a href="Nationalratspr%C3%A4sident_(Schweiz)" title="Nationalratspräsident (Schweiz)">Nationalratspräsident</a>.<sup id="cite_ref-minger332_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-minger332-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem Rücktritt von <a href="Robert_Haab" title="Robert Haab">Robert Haab</a> und dem Tod von <a href="Karl_Scheurer" title="Karl Scheurer">Karl Scheurer</a> wurden Mitte November 1929 zwei Sitze im Bundesrat frei. Die FDP konnte ihren Anspruch, wie bisher fünf der sieben Bundesräte stellen zu können, angesichts der anhaltenden Stärke der BGB nicht länger aufrechterhalten. Unbestritten war, dass die bevölkerungsreichsten Kantone Bern und <a href="Kanton_Z%C3%BCrich" title="Kanton Zürich">Zürich</a> weiterhin in der Regierung vertreten sein mussten. Die bürgerlichen Parteien befürchteten aber, dass ein Verzicht auf Haabs «Zürcher Sitz» vor allem den Sozialdemokraten in die Hände spielen würde, weshalb sie es vorzogen, Scheurers «Berner Sitz» der BGB zu überlassen. Um die Wahlchancen des Zürcher Stadtpräsidenten <a href="Emil_Kl%C3%B6ti" title="Emil Klöti">Emil Klöti</a> zu schmälern, erreichte der katholisch-konservative «Königsmacher» <a href="Heinrich_Walther_(Politiker)" title="Heinrich Walther (Politiker)">Heinrich Walther</a> mit formaljuristischen Tricks, dass zuerst Scheurers Nachfolger gewählt würde. Bei der Bundesratswahl am 12.&nbsp;Dezember 1929 wählte die <a href="Bundesversammlung_(Schweiz)" title="Bundesversammlung (Schweiz)">Bundesversammlung</a> Minger im ersten Wahlgang mit 148 von 232 Stimmen. Auf <a href="Hermann_Sch%C3%BCpbach" title="Hermann Schüpbach">Hermann Schüpbach</a> (FDP) entfielen 57 Stimmen, auf verschiedene andere Personen 27 Stimmen. Damit war Minger nicht nur der erste BGB-Vertreter in der Landesregierung, sondern auch der erste Landwirt; ausserdem waren erstmals drei Parteien vertreten. Der Nachfolger Haabs wurde <a href="Albert_Meyer_(Politiker%2C_1870)" title="Albert Meyer (Politiker, 1870)">Albert Meyer</a> (FDP).<sup id="cite_ref-minger332_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-minger332-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bundesrat">Bundesrat</h3></div>

<p>Minger trat sein Amt am 1.&nbsp;Januar 1930 an, verlegte seinen Wohnsitz wie gesetzlich vorgeschrieben nach Bern und überliess seinen Hof einem Pächter.<sup id="cite_ref-privat_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wollte eigentlich das <a href="Eidgen%C3%B6ssisches_Departement_f%C3%BCr_Wirtschaft%2C_Bildung_und_Forschung" title="Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung">Volkswirtschaftsdepartement</a> übernehmen, um direkt auf die <a href="Agrarpolitik" title="Agrarpolitik">Agrarpolitik</a> einwirken zu können, musste aber entgegen seinen Wünschen mit dem <a href="Eidgen%C3%B6ssisches_Departement_f%C3%BCr_Verteidigung%2C_Bev%C3%B6lkerungsschutz_und_Sport" title="Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport">Militärdepartement</a> vorliebnehmen. Angesichts weit verbreiteter <a href="Pazifismus" title="Pazifismus">pazifistischer Strömungen</a> nach den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und rigoroser Sparbeschlüsse des Parlaments im Verlaufe der 1920er Jahre war es nicht besonders prestigeträchtig. Trotzdem konnte Minger mit seiner Hartnäckigkeit die Aufrüstung und Reform der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> erreichen. Dabei kam ihm einerseits die sich verschärfende internationale Lage zugute, andererseits betonte er während der <a href="Weltwirtschaftskrise" title="Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a> wiederholt den <a href="Arbeitsbeschaffung" title="Arbeitsbeschaffung">Arbeitsbeschaffungseffekt</a> der Rüstungsausgaben, die von 85 Millionen auf 351 Millionen Franken im Jahr 1939 anstiegen. Alle Waffengattungen profitierten, in besonderem Masse aber die <a href="Schweizer_Luftwaffe" title="Schweizer Luftwaffe">Luftstreitkräfte</a>, die <a href="Fliegerabwehrtruppen" title="Fliegerabwehrtruppen">Fliegerabwehrtruppen</a>, die <a href="Artillerie" title="Artillerie">Artillerie</a> sowie der <a href="Luftschutz" title="Luftschutz">Luftschutz</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein zweiter Schwerpunkt unter Mingers Ägide war die stufenweise Verlängerung der militärischen Ausbildungszeit. Gegen das dafür notwendige Bundesgesetz ergriffen die linken Parteien das Referendum, die Volksabstimmung am 24.&nbsp;Februar 1935 ergab eine knappe Zustimmung von 54,2&nbsp;%. Daraufhin konnten die <a href="Schweizer_Armee#Rekrutenschule" title="Schweizer Armee">Rekrutenschulen</a> von 67 auf 118 und die <a href="Schweizer_Armee#Fortbildungsdienste_der_Truppe_(FDT)" title="Schweizer Armee">Wiederholungskurse</a> von 13 auf 20 Tage verlängert werden; diese Regelung bestand im Wesentlichen bis zur <a href="Armee_95" title="Armee 95">Armee 95</a> in den 1990er Jahren. Langfristig gesehen war Mingers wichtigster Beitrag die Popularisierung der <a href="Miliz_(Volksheer)" title="Miliz (Volksheer)">Milizarmee</a>. Er inszenierte mehrere «Volkstage» und <a href="Defilee" title="Defilee">Defilees</a>, um sie bis weit ins linke politische Spektrum hinein als Instrument der Friedenssicherung zu propagieren und die Wehrhaftigkeit der Schweiz zu zelebrieren. Als sich die Sozialdemokraten 1935 ausdrücklich zur <a href="Landesverteidigung" title="Landesverteidigung">Landesverteidigung</a> bekannten, stellte Minger die verbalen Angriffe auf seine politischen Gegner ein. Als Erfolg seiner Bemühungen gilt die <a href="Wehranleihe" title="Wehranleihe">Wehranleihe</a> von 1936, die trotz geringem Zins deutlich überzeichnet wurde. Auch als Verteidigungsminister liess er keine Gelegenheit aus, mit aller Deutlichkeit die Interessen der Landwirtschaft zu vertreten.<sup id="cite_ref-minger333_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-minger333-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Den Höhepunkt seiner politischen Karriere erreichte Minger 1935 in seinem Amtsjahr als <a href="Bundespr%C3%A4sident_(Schweiz)" title="Bundespräsident (Schweiz)">Bundespräsident</a>. Die damit verbundenen diplomatischen Repräsentationsaufgaben bewältigte er mit Bauernschläue und gesundem Menschenverstand. Seine leicht verständliche Ausdrucksweise, seine gemüthafte Volksverbundenheit und sein Durchsetzungsvermögen machten ihn in breiten Bevölkerungskreisen ungewöhnlich beliebt (und das bis über seinen Tod hinaus). Ein Ausdruck seiner Popularität waren die weit verbreiteten «Mingerwitze». Zunächst waren diese meist Ausdruck der Skepsis der gesellschaftlichen Elite gegenüber dem vermeintlich ungebildeten Bauern, wandelten sich aber mit der Zeit zu einem Zeichen der Wertschätzung.<sup id="cite_ref-minger333_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-minger333-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst sechs Jahrzehnte später wurde eine weniger schmeichelhafte Seite Mingers publik: Ohne Wissen seiner Bundesratskollegen erteilte er im Februar 1937 Generalstabschef <a href="Jakob_Labhart" title="Jakob Labhart">Jakob Labhart</a> den Auftrag, ein <a href="Chemische_Waffe" title="Chemische Waffe">Chemiewaffen-Programm</a> auszuarbeiten. Dessen Aufbau erfolgte im Geheimen, denn die Schweiz hatte 1932 ein Protokoll des <a href="V%C3%B6lkerbund" title="Völkerbund">Völkerbundes</a> ratifiziert, das die Anwendung von erstickenden, giftigen und ähnlichen Gasen sowie von bakteriologischen Waffen im Krieg verbot.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als 1938 die Umsetzung der Armeereform drängte, zeigte Minger Zeichen von Amtsmüdigkeit und schien eher lustlos an der Arbeit zu sein. In seinem Departement wurde gemunkelt, der Milchpreis interessiere ihn mehr als die Armee.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-4" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine letzte Aufgabe von grosser Bedeutung waren die Vorbereitungen für die sich abzeichnende <a href="Mobilmachung" title="Mobilmachung">Generalmobilmachung</a>. Als am 1.&nbsp;September 1939 der <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweite Weltkrieg</a> ausbrach, suchte man ihn vergebens in seinem Büro. Stattdessen hielt er sich in seiner Stadtwohnung auf, wo er Unterlagen ordnete, um seinen Abgang aus der Politik vorzubereiten. Es gelang nur knapp, ihn rechtzeitig aufzutreiben, damit der Bundesrat die Mobilmachung der Armee beschliessen konnte.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-5" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Minger setzte sich vor der Wahl des <a href="General#Schweiz" title="General">Generals</a> durch die Bundesversammlung vehement für <a href="Henri_Guisan" title="Henri Guisan">Henri Guisan</a> ein. Er war mit ihm seit längerem freundschaftlich verbunden und hatte dessen militärische Karriere gefördert.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit einem Schreiben an den Nationalratspräsident am 8. November 1940<sup id="cite_ref-politik_4-4" class="reference"><a href="#cite_note-politik-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gab Minger auf Ende Jahr seinen Rücktritt als Bundesrat bekannt. Er war zu diesem Zeitpunkt Vizepräsident und wäre 1941 erneut Bundespräsident geworden. Politische Beobachter wunderten sich, dass ausgerechnet der Verteidigungsminister mitten im <a href="Schweiz_im_Zweiten_Weltkrieg" title="Schweiz im Zweiten Weltkrieg">Krieg</a> zurücktrat, auch wenn mittlerweile General Guisan im Rampenlicht stand. Anhand seiner persönlichen Aufzeichnungen kann jedoch angenommen werden, dass vorwiegend persönliche Gründe zum Rücktritt geführt hatten. Ausserdem betrachtete er sein politisches Hauptanliegen, den Ausbau der Landesverteidigung, als vollendet.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Nachfolge trat <a href="Eduard_von_Steiger" title="Eduard von Steiger">Eduard von Steiger</a> an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Politische_Tätigkeit_nach_dem_Rücktritt"><span id="Politische_T.C3.A4tigkeit_nach_dem_R.C3.BCcktritt"></span>Politische Tätigkeit nach dem Rücktritt</h3></div>


<p>Bereits ein Jahr zuvor war Minger aus der Stadtwohnung ausgezogen, um fortan im «<a href="Auszugshaus" title="Auszugshaus">Stöckli</a>» seines Bauernhofes in Schüpfen zu leben. Im Alter von 58 Jahren lernte er Autofahren und fuhr danach mit dem Auto zur Arbeit.<sup id="cite_ref-privat_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach seinem Rücktritt kümmerte er sich wieder vermehrt um die Landwirtschaft, sowohl praktisch bei sich zuhause als auch politisch in Bern. Fast täglich begab er sich ins <a href="Bundeshaus_(Bern)" title="Bundeshaus (Bern)">Bundeshaus</a>, um für die Interessen der Landwirtschaft zu lobbyieren – oft derart intensiv, dass es einem Beobachter «schamlos» vorkam.<sup id="cite_ref-machergreifer_3-6" class="reference"><a href="#cite_note-machergreifer-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von 1942 bis 1948 präsidierte er die <a href="%C3%96konomische_und_Gemeinn%C3%BCtzige_Gesellschaft_des_Kantons_Bern_OGG" title="Ökonomische und Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern OGG">Ökonomische und Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern</a>, ebenso stand er den Verbänden der Hafermüller und Teigwarenfabrikanten vor. Minger war Vizepräsident des Schweizerischen Landwirtschaftlichen Vereins, Präsident der Subkommission für bäuerliche Berufsbildung und Mitglied des Leitenden Ausschusses des <a href="Schweizer_Bauernverband" title="Schweizer Bauernverband">Schweizerischen Bauernverbandes</a>.<sup id="cite_ref-minger335_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-minger335-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus war er Mitglied des <a href="Verwaltungsrat_(Schweiz)" title="Verwaltungsrat (Schweiz)">Verwaltungsrates</a> der Kraftwerke Oberhasli und der Verbandsdruckerei AG sowie Bankratsmitglied der <a href="Schweizerische_Nationalbank" title="Schweizerische Nationalbank">Schweizerischen Nationalbank</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl Minger nie studiert hatte, nahm ihn die Studentenverbindung <a href="Schweizerischer_Zofingerverein" title="Schweizerischer Zofingerverein">Zofingia</a> bereits im Jahr 1934 als Ehrenmitglied auf. Im November 1946 verlieh ihm die veterinärmedizinische Fakultät der <a href="Universit%C3%A4t_Bern" title="Universität Bern">Universität Bern</a> die <a href="Ehrendoktor" title="Ehrendoktor">Ehrendoktorwürde</a>, in Anerkennung seiner Verdienste um die «Erhaltung eines gesunden Bauernstandes» sowie seinen Einsatz für das landwirtschaftliche Bildungswesen und die landwirtschaftlichen Hilfskräfte.<sup id="cite_ref-privat_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Minger engagierte sich auch im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik. So trat er 1947 häufig an öffentlichen Veranstaltungen auf, wo er für die Annahme der Wirtschaftsartikel in der <a href="Bundesverfassung_der_Schweizerischen_Eidgenossenschaft" title="Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft">Bundesverfassung</a> und des Bundesgesetzes für die <a href="Alters-_und_Hinterlassenenversicherung" title="Alters- und Hinterlassenenversicherung">Alters- und Hinterlassenenversicherung</a> warb. 1951 tat er dasselbe für das Landwirtschaftsgesetz.<sup id="cite_ref-minger335_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-minger335-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tod_und_Erinnerung">Tod und Erinnerung</h3></div>
<p>Ein letztes Mal in der Öffentlichkeit zeigte sich Minger im Sommer 1955 beim <a href="F%C3%AAte_des_Vignerons" title="Fête des Vignerons">Fête des Vignerons</a> in <a href="Vevey" title="Vevey">Vevey</a>, wohin er von Henri Guisan eingeladen worden war. Wenige Wochen später, am 23.&nbsp;August, starb er an den Folgen einer Lebererkrankung.<sup id="cite_ref-privat_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-privat-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 26.&nbsp;August nahmen rund 10'000 Menschen am Staatsbegräbnis auf dem Friedhof von Schüpfen teil.<sup id="cite_ref-erinnerung_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-erinnerung-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach <a href="Jakob_St%C3%A4mpfli" title="Jakob Stämpfli">Jakob Stämpfli</a> und <a href="Karl_Schenk" title="Karl Schenk">Karl Schenk</a> war Minger der dritte Bundesrat, der in Schüpfen gelebt hatte oder von dort stammte. Im Dorf halten eine nach ihm benannte Strasse und ein Denkmal die Erinnerung aufrecht.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere nach ihm benannte Strassen gibt es in Bern und <a href="St._Gallen" title="St. Gallen">St. Gallen</a>. Seit 1956 veranstalten die Schützengesellschaft und der Pistolenclub Schüpfen jährlich das «Bundesrat Rudolf-Minger-Erinnerungsschiessen». Von 1965 bis 1995 führte der Unteroffiziersverein <a href="Lyss" title="Lyss">Lyss</a> alle fünf Jahre den Minger-Gedenkmarsch durch. Auf diesen folgte bis 1996 der jährlich durchgeführte Minger-Lauf.<sup id="cite_ref-erinnerung_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-erinnerung-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der «Mingerhof» am südlichen Dorfeingang von Schüpfen (erbaut um 1850) ist im Bauinventar des Kantons Bern als schützenswertes Objekt aufgeführt.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weltanschauliche_Einschätzung_und_Nachwirkung"><span id="Weltanschauliche_Einsch.C3.A4tzung_und_Nachwirkung"></span>Weltanschauliche Einschätzung und Nachwirkung</h2></div>
<p>Mingers Einstellung zum <a href="Faschismus" title="Faschismus">Faschismus</a> war zunächst unklar. Im Sommer 1933 bezeichnete er im Parlament das Aufkommen der <a href="Frontenbewegung" title="Frontenbewegung">Frontenbewegung</a> als eine «gesunde Reaktion» der Schweizer Jugend gegen die politische Linke.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenso teilte er dem deutschen Gesandten <a href="Ernst_von_Weizs%C3%A4cker" class="mw-redirect" title="Ernst von Weizsäcker">Ernst von Weizsäcker</a> mit, der <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> sei eine «naheliegende, ihm sympathische Entwicklung».<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Minger forderte in jenen Jahren wiederholt ein Zusammengehen der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei mit den faschistischen Fronten (mit denen es im Verbund mit anderen bürgerlichen Parteien bei den Zürcher Gemeindewahlen 1933 zu einem «vaterländischen» Wahlbündnis kam) und bediente sich in zahlreichen Reden der faschistischen Rhetorik von «Volksgemeinschaft», «Blut» und «Rasse».<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Später galt Minger trotz teilweise stark rechtsgerichteter ordnungspolitischer Ansichten als Gegner des Faschismus. Allerdings bewirtete er noch 1940 einen <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a>-General als Vertreter des <a href="Deutsches_Rotes_Kreuz" title="Deutsches Rotes Kreuz">Deutschen Roten Kreuzes</a> auf seinem Bauernhof in Schüpfen und gehörte im selben Jahr zusammen mit <a href="Philipp_Etter" title="Philipp Etter">Philipp Etter</a> zu den Mitverfassern der umstrittenen Radioansprache von Bundespräsident <a href="Marcel_Pilet-Golaz" title="Marcel Pilet-Golaz">Marcel Pilet-Golaz</a>, die nach der Niederlage Frankreichs gegen Nazi-Deutschland von vielen als anpasserisch empfunden wurde.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Gemäss dem Historiker <a href="Christoph_Graf_(Historiker)" title="Christoph Graf (Historiker)">Christoph Graf</a> hat Minger die Bauernbewegung (im Verbund mit dem mittelständischen Gewerbe) zunächst als eigenständige politische Kraft etabliert und sie dann allmählich in das schweizerische <a href="Konkordanzdemokratie" title="Konkordanzdemokratie">Konkordanzsystem</a> integriert. Dabei betonte er ständig die Tugenden des schollenverbundenen «Nährstandes» und die bodenständige ländliche Kultur. Durch die mythisch anmutende Überhöhung seiner eigenen Berufsgruppe entwickelte er eine Art Kompensationsideologie gegen Industrialisierung und Verstädterung, die sich sowohl von der Sozialdemokratie als auch dem liberalen Freisinn abgrenzte. Mit seiner zielgerichteten Agrarpolitik förderte Minger gleichzeitig die Integration der bäuerlichen Landbevölkerung in die Industriegesellschaft des 20.&nbsp;Jahrhunderts.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Bauern-%2C_Gewerbe-_und_B%C3%BCrgerpartei" title="Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei">Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei</a> bzw. die 1971 daraus hervorgegangene <a href="Schweizerische_Volkspartei" title="Schweizerische Volkspartei">Schweizerische Volkspartei</a> ist seit den 1920er Jahren die stärkste Partei im Kanton Bern. <a href="Benedikt_Loderer" title="Benedikt Loderer">Benedikt Loderer</a> kritisierte 2012, die Partei habe in ihrer Hochburg – basierend auf Mingers Ideologie&nbsp;– eine «Herrschaft der Dorfkönige und Talfürsten» errichtet, die lediglich Bestandswahrung betreibe und mit ihrer Übermacht den Einfluss der innovativen Agglomerationen <a href="Bern" title="Bern">Bern</a> und <a href="Biel/Bienne" title="Biel/Bienne">Biel</a> derart massiv einschränke, dass eine gezielte Standortpolitik praktisch unmöglich sei. Die daraus resultierende unterdurchschnittliche Wertschöpfung der Berner Wirtschaft bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer umfassenden Infrastruktur sei der Hauptgrund dafür, dass der Kanton heute am meisten durch Zahlungen des <a href="Finanzausgleich_(Schweiz)" title="Finanzausgleich (Schweiz)">Finanzausgleichs</a> unterstützt werden müsse (bis zu 1,1 Milliarden Franken jährlich).<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Rudolf_Strahm" title="Rudolf Strahm">Rudolf Strahm</a> gelangte 2013 zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Als Beispiele, wie Mingers Partei mit ihrer «Politik der Scholle» die Entwicklung des Kantons Bern gebremst habe, nannte er konsequente Blockaden von Eingemeindungen nach Bern, die Opposition gegen grössere Industriezonen und die Verhinderung des <a href="Schweizerischer_Zentralflughafen_Utzenstorf" title="Schweizerischer Zentralflughafen Utzenstorf">Flughafens Utzenstorf</a>.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Christoph_Graf_(Historiker)" title="Christoph Graf (Historiker)">Christoph Graf</a>: <cite style="font-style:italic">Rudolf Minger</cite>. In: <a href="Urs_Altermatt" title="Urs Altermatt">Urs Altermatt</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Das Bundesratslexikon</cite>. <a href="NZZ_Libro" title="NZZ Libro">NZZ Libro</a>, Zürich 2019, ISBN 978-3-03810-218-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>331–337</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Minger&amp;rft.atitle=Rudolf+Minger&amp;rft.au=Christoph+Graf&amp;rft.btitle=Das+Bundesratslexikon&amp;rft.date=2019&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783038102182&amp;rft.pages=331-337&amp;rft.place=Z%C3%BCrich&amp;rft.pub=NZZ+Libro" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Konrad Stamm: <cite style="font-style:italic">Minger: Bauer, Bundesrat. Die aussergewöhnliche Karriere des Rudolf Minger aus Mülchi im Limpachtal</cite>. NZZ Libro, Zürich 2017, ISBN 978-3-03810-284-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Minger&amp;rft.au=Konrad+Stamm&amp;rft.btitle=Minger%3A+Bauer%2C+Bundesrat.+Die+aussergew%C3%B6hnliche+Karriere+des+Rudolf+Minger+aus+M%C3%BClchi+im+Limpachtal&amp;rft.date=2017&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783038102847&amp;rft.place=Z%C3%BCrich&amp;rft.pub=NZZ+Libro" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Christoph Graf: <cite style="font-style:italic">Vom Klassenkampf zur Konkordanz: Robert Grimm, Rudolf Minger und die schweizerische Demokratie</cite>. In: Nicolai Bernard, Quirinus Reichen (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Gesellschaft und Gesellschaften: Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Ulrich Im Hof</cite>. Bern 1982, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>495–514</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rudolf+Minger&amp;rft.atitle=Vom+Klassenkampf+zur+Konkordanz%3A+Robert+Grimm%2C+Rudolf+Minger+und+die+schweizerische+Demokratie&amp;rft.au=Christoph+Graf&amp;rft.btitle=Gesellschaft+und+Gesellschaften%3A+Festschrift+zum+65.+Geburtstag+von+Prof.+Dr.+Ulrich+Im+Hof&amp;rft.date=1982&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=495-514&amp;rft.place=Bern" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>anonym: Bundesrat Minger Anekdoten. Benteli, Bern 1971, mit einer Einleitung von Philipp Etter.</li>
<li><a href="Hermann_Wahlen" title="Hermann Wahlen">Hermann Wahlen</a>: <i>Rudolf Minger spricht. Vierundzwanzig Reden.</i> Francke Verlag, Bern 1967.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Peter Stettler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004612"><i>Rudolf Minger.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>. <span style="white-space:nowrap;"> 2010</span>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rudolf_Minger?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Rudolf Minger</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mingerruedi.ch/">Rudolf Minger gewidmete Website</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.recherche.bar.admin.ch/recherche/#/de/archiv/einheit/3897"><i>Rudolf Minger</i></a> in der Archivdatenbank des <i><a href="Schweizerisches_Bundesarchiv" title="Schweizerisches Bundesarchiv">Schweizerischen Bundesarchivs</a></i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.histoirerurale.ch/pers/personnes/Minger,_Rudolf_(1881_1955)__DB2399.html">Rudolf Minger</a> im <a href="Archiv_f%C3%BCr_Agrargeschichte" title="Archiv für Agrargeschichte">Archiv für Agrargeschichte</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Graf: <i>Das Bundesratslexikon.</i> S. 331.</span>
</li>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Marc Tribelhorn: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nzz.ch/schweiz/der-zeitpunkt-der-inneren-wiedergeburt-1.18566656"><i>«Der Zeitpunkt der inneren Wiedergeburt».</i></a> <a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>, 22.&nbsp;Juni 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6.&nbsp;Januar 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARudolf+Minger&amp;rft.title=%C2%ABDer+Zeitpunkt+der+inneren+Wiedergeburt%C2%BB&amp;rft.description=%C2%ABDer+Zeitpunkt+der+inneren+Wiedergeburt%C2%BB&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.nzz.ch%2Fschweiz%2Fder-zeitpunkt-der-inneren-wiedergeburt-1.18566656&amp;rft.creator=Marc+Tribelhorn&amp;rft.publisher=%5B%5BNeue+Z%C3%BCrcher+Zeitung%5D%5D&amp;rft.date=2015-06-22">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Graf: <i>Das Bundesratslexikon.</i> S. 336.</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a href="Rudolf_Strahm" title="Rudolf Strahm">Rudolf Strahm</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rudolfstrahm.ch/ach-kanton-bern/"><i>Ach, Kanton Bern!</i></a> Unternehmer-Zeitung Nr. 1/2013, 22.&nbsp;Januar 2013,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;April 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARudolf+Minger&amp;rft.title=Ach%2C+Kanton+Bern%21&amp;rft.description=Ach%2C+Kanton+Bern%21&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.rudolfstrahm.ch%2Fach-kanton-bern%2F&amp;rft.creator=%5B%5BRudolf+Strahm%5D%5D&amp;rft.publisher=Unternehmer-Zeitung+Nr.+1%2F2013&amp;rft.date=2013-01-22">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Mit einem Verzeichnis sämtlicher von Rudolf Minger gehaltenen Reden von 1915 bis 1955</span>
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<p><a href="Ulrich_Ochsenbein" title="Ulrich Ochsenbein">Ulrich Ochsenbein</a>&nbsp;|
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